{"id":3687,"date":"2018-12-04T14:04:08","date_gmt":"2018-12-04T13:04:08","guid":{"rendered":"https:\/\/breyer-rechtsanwaelte.de\/?p=3687"},"modified":"2024-09-24T11:19:09","modified_gmt":"2024-09-24T09:19:09","slug":"bauen-mit-vertrauen-juve-magazin-12-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/breyer-rechtsanwaelte.de\/en\/bauen-mit-vertrauen-juve-magazin-12-2018\/","title":{"rendered":"Building with confidence - JUVE Magazine 12\/2018"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"3687\" class=\"elementor elementor-3687\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-3fa1aea e-con-full e-flex e-con e-parent\" data-id=\"3fa1aea\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-f9b7aa8 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"f9b7aa8\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Auszug:<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-c3ef0b8 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"c3ef0b8\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>[&#8230;]<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-8400d5a elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"8400d5a\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><strong>Das Ausland ist schon viel weiter<\/strong><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-84d2a0a elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"84d2a0a\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Was beinahe zu sch\u00f6n klingt, um wahr zu sein, ist in anderen L\u00e4ndern wie den USA, Gro\u00dfbritannien und Australien bereits Realit\u00e4t. Baurechtler Dr. Wolfgang Breyer aus Stuttgart hat sich intensiv mit den Vertr\u00e4gen besch\u00e4ftigt, die den internationalen Projekten zugrunde liegen \u2013 und will nach ihrem Vorbild ein deutsches Vertragsmodell entwickeln. \u201eAuf deutschen Baustellen wird immer noch agiert wie vor 1.000 Jahren\u201c, sagt Breyer. \u201eAlle planen und bauen weitgehend autark. Um ein Projekt zum Erfolg zu f\u00fchren, brauchen wir aber eine gemeinsame Plattform.\u201c Sie hei\u00dft: Mehrparteienvertrag.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-2965667 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"2965667\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Breyer und K\u00e4mpf haben dieselbe Vision. Deshalb riefen sie Ende 2016 die Initiative Teambuilding ins Leben \u2013 inzwischen haben sie zahlreiche namhafte Mitstreiter gefunden, darunter die Bauherren BMW, DB Netz, Fraport, Bayer, die Planungsunternehmen Drees &amp; Sommer und Albert Speer sowie die Bauunternehmen Ed. Z\u00fcblin, Hochtief und Porr. Ihr Ziel: Die Entwicklung eines neuartigen Projektabwicklungsmodells, das den Traum von Kooperation statt Konfrontation auf der Baustelle Wirklichkeit werden l\u00e4sst.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-2b1f8dc elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"2b1f8dc\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Grundelemente dieses Modells sind der Mehrparteienvertrag und das Projektplanungstool Building Information Modeling (BIM). Ob das funktioniert, wird nun in zwei Pilotprojekten getestet. Eins davon ist ein Kongresshotel in der Hamburger HafenCity. 2023 soll es er\u00f6ffnen. Bauherr ist ECE. K\u00e4mpf steckt mittendrin (Gemeinsam sind wir stark, Seite 72).<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-49070fd elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"49070fd\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>\u201eManchmal denken wir: Es ist total waghalsig, was wir tun\u201c, sagt er. Denn innerhalb des Projektteams herrscht v\u00f6llige Transparenz: In der Planungsphase m\u00fcssen Planer und Bauunternehmen ihre Kosten sowie ihre Kalkulation und der Bauherr sein Budget offenlegen. \u201eDas hat niemand bisher getan.\u201c Es ist also ein Experiment. Aber die Transparenz ist notwendig, um einen realistischen Preis f\u00fcr das geplante Hotel errechnen zu k\u00f6nnen. Davon profitieren am Ende schlie\u00dflich alle. Denn: Je besser der sogenannte Zielpreis den letztlich entstandenen Kosten entspricht, desto mehr Gewinn k\u00f6nnen alle am Bau Beteiligten unter sich aufteilen.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-330d4c5 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"330d4c5\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Ein Experiment ist auch die gemeinsame Erarbeitung des Mehrparteienvertrags. \u201eAls ich den Vertrag zum ersten Mal sah, machte ich wie gewohnt meine Anmerkungen und schickte ihn an Dr. Breyer zur\u00fcck\u201c, erz\u00e4hlt K\u00e4mpf. Doch so funktioniert es nicht im neuen Partnerschaftsmodell. \u201eIch lernte, dass Dr. Breyer nicht unser Anwalt ist, der unsere Interessen gegen\u00fcber den anderen Vertragspartnern wahrnimmt. Sondern dass er uns als Team ber\u00e4t und jeder bei der Ausgestaltung des Vertrags mitreden darf\u201c, so K\u00e4mpf. Im Ergebnissoll der Vertrag den wirtschaftlichen Konsens aller Partner wiedergeben. Ende Januar soll er unterschrieben werden.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-88021ce elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"88021ce\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Der Vertrag wird vorsehen, dass am Bau nicht mehr der Bauherr allein das Sagen hat. Stattdessen wird es ein Projektmanagementteam geben, dem jeweils ein Vertreter jedes Partners angeh\u00f6rt. Das Gremium folgt dem Konsensprinzip. \u201eEntscheidet das Projektmanagementteam, dass das Hotel Plastik- anstatt Aluminiumfenster bekommt, weil die Plastikfenster gerade besonders g\u00fcnstig sind und so f\u00fcr alle mehr Gewinn abf\u00e4llt, muss sich der Bauherr der Entscheidung beugen\u201c, erl\u00e4utert K\u00e4mpf. Oder: Er nutzt die M\u00f6glichkeit der Bauherrenanordnung und setzt die Aluminiumfenster durch, die teurer sind. Dann muss er aber auch allein die Mehrkosten daf\u00fcr tragen.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-b1f848d elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"b1f848d\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Geplant wird mithilfe von BIM. Das bietet sich an. Schlie\u00dflich ist das Planungstool ebenfalls darauf ausgelegt, dass alle Projektbeteiligten von Anfang an mit einem gemeinsamen Modell arbeiten, sodass die Planungen aller Gewerke optimal aufeinander abgestimmt sind \u2013 und nicht pl\u00f6tzlich ein Wassersprenkler genau dort an der Decke sitzt, wo eigentlich ein Fenster aufgehen soll. Jeder Fehler reduziert schlie\u00dflich den Gewinn des Teams. Welcher der BIM-Standards, die zurzeit auf dem Markt verf\u00fcgbar sind, angewendet wird, entscheidet ebenfalls das Team. Nicht der Bauherr.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-9597ebd elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"9597ebd\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>\u201eWir haben \u00fcber viele Jahre gelernt, auf dem Bau konfrontativ zu arbeiten\u201c, sagt Breyer. \u201eNun\u00a0muss ein Umdenken stattfinden in Richtung Teamarbeit.\u201c Eine sorgf\u00e4ltige Auswahl der entsprechenden Partner ist dabei besonders wichtig. Der Unterschied zum herk\u00f6mmlichen Modell ist hier, dass der Bauherr nicht nach dem Angebotspreis, sondern allein nach Kompetenz ausw\u00e4hlt. In Australien verbringen manche Teams zun\u00e4chst drei Tage im Outback \u2013 und erst, wenn sie sich auf Herz und Nieren gepr\u00fcft haben, unterschreiben sie den Mehrparteienvertrag. Denn: Vertrauen und Sympathie sind wichtig, schlie\u00dflich ist die neue Zusammenarbeit eine gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr alle Beteiligten. Aber: \u201eNicht jeder kann ein solches Vertragswerk bew\u00e4ltigen\u201c, so Breyer. Die Strukturen sind sehr komplex. Deshalb eignen sich die Mehrparteienvertr\u00e4ge vor allem f\u00fcr komplexe Projekte.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-f34d970 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"f34d970\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>[&#8230;]<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-df4152f elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"df4152f\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Lesen Sie den vollst\u00e4ndigen Artikel hier:\u00a0<a href=\"https:\/\/breyer-rechtsanwaelte.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/JUVE-RM-12-18-Bauen_mit_Vertrauen.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">JUVE Ausgabe 2018\/12 &#8211; Bauen_mit_Vertrauen<\/a>.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dr Wolfgang Breyer was interviewed for the December issue of JUVE Magazine (\"Focus on Real Estate: BIM and Partnering\"), in which he presents his plans for the development of a new type of contract model with a focus on partnering, multi-party contracts and BIM (Building Information Modelling), as well as his goal of making such a model ubiquitous in Germany and abroad.<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":3689,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[31],"tags":[],"class_list":["post-3687","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelles"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/breyer-rechtsanwaelte.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3687","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/breyer-rechtsanwaelte.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/breyer-rechtsanwaelte.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/breyer-rechtsanwaelte.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/breyer-rechtsanwaelte.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3687"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/breyer-rechtsanwaelte.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3687\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/breyer-rechtsanwaelte.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3689"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/breyer-rechtsanwaelte.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3687"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/breyer-rechtsanwaelte.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3687"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/breyer-rechtsanwaelte.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3687"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}